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Moderation auf Clubhouse: Wie du dich richtig vorbereitest

Bild von Efthalia Chitziou Efthalia Chitziou11. Februar 20218 Minuten Lesedauer

„Guten Abend meine Damen und Herren“ – so beginnt eine Moderation, die jeder von uns kennt. Damit ist es auf Clubhouse nicht getan: Wenn es darum geht, mit dem Publikum zu interagieren, den Überblick über die gehobenen Hände zu behalten und dabei nicht den Faden zu verlieren, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Das haben selbst deutsche TV-Ikonen wie Thomas Gottschalk, Joko Winterscheidt oder Dunja Hayali gemerkt, die zu den „early birds“ der deutschen Moderatoren auf Clubhouse gehören.

Teamwork makes the Talk work – hol dir Kollegen an Bord!

Aber noch mal zurück zu uns Normalsterblichen. Natürlich kannst du auch ohne Prime-Time-TV-Erfahrung einen Raum eröffnen und erfolgreich diskutieren, live-podcasten oder einfach nur quatschen. Um jedoch in sehr großen Räumen einen professionellen Ablauf zu gewährleisten, empfehlen wir, mindestens eine weitere Person zur Unterstützung deiner Moderation ins Boot zu holen. Im Optimalfall seid ihr zu dritt aufgestellt.

Aufgabenverteilung im Moderatoren-Board

  1. Klar, es braucht eine gute Stimme, etwas Humor und das grundsätzliche Talent, eine Unterhaltung am Laufen zu halten. Diese Aufgabe könnt ihr euch auch aufteilen, indem ihr zwei Redner bestimmt, die sich gegenseitig den Ball zuwerfen.
  2. Dabei kann der Hauptmoderator einen größeren Redeanteil haben und sich dem Abhandeln eurer „Agenda“ widmen, während der Co-Moderator z. B. darauf achtet, dass ihr zurück zum eigentlichen Thema kommt, wenn ihr abdriftet. In Jokos Räumen übernimmt meist Paul Ripke dieses Ping-Pong.
  3. Die Dritte Person aus deinem Team muss nicht mal zwingend sprechen. Sie kann sich im Stillen darum kümmern, dass User auf die Stage kommen und wieder herunter gebracht werden. Lies dir hierzu am besten gleich den zweiten Teil des Artikels durch, bei dem es um inhaltliche Moderations-Must-Knows in Clubhouse geht.

Second Screen organisieren

Da Clubhouse keine Möglichkeit bietet, abseits von Räumen miteinander zu kommunizieren (außer im direkten 1:1-Gespräch, was aber während einer Diskussionsrunde nicht machbar ist), solltest du unbedingt einen zweiten Kanal bereitstellen. Über diesen stimmst du du dich mit deinen Co-Moderatoren während des Talks ab. Dabei reicht ein einfacher WhatsApp-Chat oder ein Chat-Tool deines Büros, z. B. Microsoft Teams. In jedem Fall machst du es dir leichter, wenn du euren internen Chat auf einem separaten Gerät laufen lässt. Das erspart dir das ständige Wechseln zwischen Clubhouse und einem weiteren App-Fenster. Heißer Tipp: WhatsApp Web auf dem Laptop – stell lieber den Ton aus, sonst hört dein Publikum die Benachrichtigungen!

Geräte wählen, die dich gut klingen lassen

Die Audioqualität ist auf Clubhouse im Allgemeinen sehr gut, sodass es nicht unbedingt notwendig ist, sich an ein externes Mikrofon anzubinden. Wer Clubhouse mit einem iPhone 12 nutzt, hat in der Regel schon die beste Tonqualität. Bei älteren iPhone-Modellen oder der Teilnahme via iPad kannst du dein Mikrofon ganz leicht upgraden, indem du zusätzlich AirPods nutzt.

Volle Kraft voraus!

Viele Talks sind auf ungefähr eine Stunde angesetzt und dauern am Ende doch deutlich länger als geplant. Daher solltest du darauf achten, dass alle Devices voll aufgeladen sind, bevor es in den Raum geht. Nichts ist unbequemer, als plötzlich über der Steckdose zu hängen, weil der Akku schlapp macht. Das gilt umso mehr für deine AirPods!

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Autor: Efthalia Chitziou

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