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Vom Invite auf die Bühne: Meine ersten Schritte auf Clubhouse – ein Erfahrungsbericht

Bild von Achim Pape Achim Pape3. Februar 20219 Minuten Lesedauer

Am Sonntag, dem 17.01.2021 um 09:15 Uhr erhalte ich endlich meine Einladung, meinen "Invite" zu Clubhouse. Die iMessage kommt von Holger, DEM Netzwerker in unserer Agentur. Holger hat den gestrigen Tag genutzt, um eine Invite-Börse einzurichten. Nebenbei, so schreibt er mir über WhatsApp, stand er auf einigen Bühnen. Ich weiß nicht, was er mir damit sagen möchte, habe auch keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Ich will rein.

Ich lese meinen "Invite" und folge den Anweisungen. Mir wird mitgeteilt, bei der Registrierung meine Telefonnummer zu verwenden, die sicherheitshalber nochmal übermittelt wird. Ich klicke auf den Link, der mir in einer zweiten iMessage übermittelt wurde. Er funktioniert nicht. Panik! Ich kopiere die URL in meinen Safari-Browser und die Seite öffnet sich.

Download Clubhouse aus dem iOS App Store

Ich lade die App herunter und sehe die enorm positiven Bewertungen. Bei fast 12.000 Bewertungen 4,7 von 5. Wow, meine Aufregung steigt. Ich öffne die App. Ein freundliches Welcome. Ich erfahre, dass Clubhouse noch nicht offiziell gelauncht ist. Beta-Phase. Geil. Ich bin ein Early Adopter.

Es ist soweit. Ich gehe auf "Get your Username", gebe meine eigene Telefonnummer ein und klicke auf "Next".  "Enter the code we just texted you". Schätze, die haben erkannt, dass ich zu dem elitären Kreis der Eingeladenen gehöre. Ich finde den Code unter Nachrichten, gebe ihn ein und sehe das Bild von Holger.

Nun kann ich mein Profil anlegen oder von Twitter importieren. Ich lege es lieber selber an und gehe auf "Enter my info manually". Entdecke ich nicht sofort, da sehr klein geschrieben. Ein UX-Thema, das mich zunächst kalt lässt. Ich gebe meinen vollen Namen ein und suche mir danach einen Usernamen aus. Zum Glück ist Achim nicht der Name des typischen Digital First Movers und daher noch frei. Ich bin stolz. Schnell ein Foto-Upload und weiter geht es.

Freunde einladen und Berechtigungen der App

Um jetzt Freunde zu finden, muss ich Clubhouse erlauben, auf meine Kontakte zuzugreifen. Ist natürlich ein echtes Datenschutz-Issue. Da ich bei dem Thema recht entspannt bin, drücke ich auf OK. Es erscheinen ganz viele Menschen, die ich kenne. Unter anderem natürlich Holger und viele andere meiner Agentur-Kollegen. Auch Lucca, mit dem ich im Office sitze. Wenn kein Corona ist. Unten ein Button "Looks good". Da wir alle extrem gut aussehen, drücke ich.

Nun soll ich meine Interessen angeben um noch mehr Menschen zu finden. In ganz vielen Bereichen, wie beispielsweise Sport. Es gibt dort nur 10 Auswahlmöglichkeiten. Und die sind doch eher amerikanisch geprägt. Baseball, Cricket, Football, aber kein Handball. Naja. Ich klicke ein paar Felder an und gehe weiter über den Button "Find People". Clubhouse schlägt mir ganz viele Menschen vor, denen ich folgen kann. Ein paar von denen kenne ich. Beruflich, privat oder aus dem Fernsehen. Wohl kaum ein Zufall.  Noch die Frage, ob Clubhouse mir Mitteilungen senden darf. Und endlich: Ich bin drin!

Räume besuchen, eröffnen und die erste Bühnen-Erfahrung

Nun sehe ich Icons, Themen und einen Button "Start a Room". Ich klicke mich ein wenig durch die Clubhouse-Welt. Ich verstehe langsam, welche Räume ich jetzt betreten kann, welche "Freunde" online sind in welchen Räumen sich sich gerade befinden.  

Ab in den ersten Raum. Nach einer Weile verstehe ich: In jedem Raum sind Moderatoren und Menschen, die sich auf der sogenannten Bühne zu den jeweiligen Themen austauschen. In meinem Fall zum Thema Sportsponsoring. Durch Heben der Hand und etwas Glück geht es direkt auf die Bühne und mitten in die Diskussion. Und da ich ja ein kommunikativer Mensch bin und einen der Moderatoren kenne, lande ich dort schneller, als mir lieb war. Selbst schuld. Ich habe mich ja gemeldet. "Achim, was sagst Du zu dem Thema?" höre ich noch und der kalte Schweiß läuft mir den Rücken herunter. 3-4 gestammelte Sätze später überlege ich, wie ich schnell von der Bühne runter komme. 20 Minuten später bin ich so im Redefluss, dass mich der Moderator liebevoll darauf aufmerksam macht, dass wir noch andere Meinungen hören wollen.

Einen Tag später habe ich meinen ersten eigenen Raum eröffnet und moderiere eine Talkrunde mit 4 Personen vor im Maximum 27 Zuhörern. Ein Anfang, dem sicher noch einiges folgen wird. Wenn du mit Clubhouse wertvolle Erfahrungen gemacht hast, dein Unternehmen voranbringen willst, professionelle Unterstützung brauchst oder eine Kooperationsidee hast: Besuche oder schreibe uns.

Bild von Achim Pape
Autor: Achim Pape

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